Ein Stahlcontainer lässt sich zur Werkstatt, zum Lager mit Strom
oder zum beheizten Arbeitsraum ausbauen. Wir liefern den Container – und statten ihn
auf Wunsch bereits mit Dämmung, Innenverkleidung, Elektroinstallation, Fenstern oder
Personaltüren aus.
Was wir auf Wunsch einbauen
- Wärmedämmung – Grundvoraussetzung für jede Nutzung, bei der
Menschen sich länger im Container aufhalten oder temperaturempfindliche Ware lagert. - Innenverkleidung – schafft eine ebene Oberfläche über der Dämmung.
- Elektroinstallation und Beleuchtung – für Werkzeug, Ladegeräte
oder Arbeitsplatz. - Fenster und Personaltüren – Tageslicht und bequemer Zugang, statt
jedes Mal die Frachttür zu öffnen. - Regalsysteme, zusätzliche Belüftung oder individuelle Lackierung –
je nach Modell ebenfalls möglich.
Welche Optionen für ein bestimmtes Modell verfügbar sind, steht auf der jeweiligen
Produktseite. Sprechen Sie uns vor dem Kauf an – vorbereitet ab Werk ist günstiger als
nachträglich eingebaut.
Worauf es beim Ausbau ankommt
Höhe einplanen
Dämmung und Verkleidung kosten Innenhöhe. Ein Standardcontainer misst innen rund
2.393 mm, ein High Cube 2.698 mm. Wer ausbaut, fährt mit der
High-Cube-Variante in aller Regel besser –
nach dem Ausbau bleibt dort noch bequeme Stehhöhe.
Kondenswasser
Stahl und Temperaturunterschiede erzeugen Schwitzwasser. Ohne Dämmung und Belüftung
schlägt sich Feuchtigkeit an der Innenseite nieder – für Werkzeug, Papier oder Textilien
ein echtes Problem. Wer den Container nur trocken lagern will, kommt oft mit Belüftung
aus; wer ihn nutzt, sollte dämmen.
Untergrund und Statik
Ein Fundament ist nicht nötig, eine ebene und tragfähige Fläche schon. Der Container
muss waagerecht stehen, sonst schließen Türen und Fenster nicht mehr sauber – beim
ausgebauten Container fällt das doppelt auf.
Genehmigung
Sobald ein Container dauerhaft steht und als Aufenthaltsraum genutzt wird, gelten
andere Maßstäbe als bei reiner Lagerung. Die Regelungen unterscheiden sich je nach
Bundesland erheblich. Klären Sie das vor dem Kauf mit Ihrer Gemeinde oder dem
zuständigen Bauamt.
Welcher Container eignet sich als Basis?
Für einen Ausbau spricht viel für einen neuen Container: einheitliche Optik, keine
Vorschäden, freie Farbwahl. Wer das Budget schont, nimmt einen geprüften
Gebrauchtcontainer – sichtbare
Gebrauchsspuren verschwinden unter der Innenverkleidung ohnehin. Der Vergleich steht
unter Neu oder gebraucht?
Für reine Lagerung mit bequemem Zugang gibt es den
12-Fuß-Lagercontainer bereits ab Werk mit
Personaltür und Fenster.
Container als Werkstatt nutzen
Ein Werkstattcontainer ist kein eigenes Produkt, sondern ein ausgebauter
Stahlcontainer: Dämmung gegen Kondenswasser, Innenverkleidung, Strom für Maschinen
und Licht, dazu ein Fenster und eine Personaltür. Ab 10 Fuß ist genug Stellfläche für
Werkbank und Regal vorhanden, ab 20 Fuß lässt sich zusätzlich ein Arbeitsbereich in
der Mitte freihalten.
Zwei Dinge sind vorab zu klären. Erstens die Belüftung: In einem dicht
verschlossenen Stahlkasten schlägt sich Feuchtigkeit an der kalten Wand nieder, daher
gehören Lüftungsgitter zu jedem Ausbau, in dem gearbeitet wird. Zweitens der Strom –
der Anschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft, ebenso die Prüfung nach dem
Einbau.
Wir liefern den Container und den Ausbau nach Absprache. Fertige Einheiten mit
Hebebühne, KFZ-Ausstattung oder nach Unfallverhütungsvorschrift geprüfte
Arbeitsplätze gehören nicht zum Sortiment.
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